20130928_5DII_0009_C1

Beschleunigung des Workflows durch den Einsatz von Sessions in Capture One Pro 7

Von Haus aus bietet Capture One Pro 7 zwei Möglichkeiten zur Verwaltung der Bilder: Sessions und Kataloge. Während letzeres bekannt und geschätzt ist zur Verwaltung von mehreren (zehn)tausend Bildern fristen Sessions häufig ein eher stiefmütterliches Dasein. Zu Unrecht, wie ich finde, denn durch den optimierten Einsatz ist es möglich, den eigenen Workflow zu beschleunigen, zumindest aber zu vereinfachen. Dieser Workshop soll einige der Einsatzmöglichkeiten von Sessions aufzeigen und herausstellen, wo diese besonders gewinnbringend eingesetzt werden können.

Was ist eine Session überhaupt?

Eine Session ist eine Ansammlung von vordefinierten Ordnern auf der Festplatte, welche für einen einfachen Workflow verwendet werden können. Diese Ordner sind:

  • Aufnahmeordner (bei einer Tethered Session)
  • Auswahlordner
  • Ausgabeordner
  • Papierkorb

Wird in Capture One Pro 7 eine neue Session erstellt, so werden die genannten Ordner automatisch erstellt und bilden das Grundgerüst für die weitere Be- und Verarbeitung der Bilder. Eine Session enthält:

  • Die komplette oben genannte Ordnerstruktur
  • Sämtliche Anpassungen
  • Die zugehörigen Metadaten

Eine Session ist somit quasi eine All-in-One Lösung, da sämtliche zum Shooting/Projekt gehörenden und erforderlichen Daten innerhalb der Sessionstruktur gespeichert sind.

Der Aufnahmeordner (bei einer Tethered Session) enthält sämtliche Aufnahmen eines Shootings/Projekts und ist sozusagen der Ausgangspunkt. Nutze ich eine Session im Studio mit einem Tethered-Setup, so werden alle Bilder die ich während des Shootings aufnehme direkt in den Aufnahmeordner gespeichert. Die übrigen Ordner sind zunächst leer und müssen manuell „befüllt“ werden.

Der Auswahlordner kann sehr gut dafür verwendet werden, die Favoriten des Shootings/Projekts zu verwalten. Hierzu können die Bilder wahlweise mit der Maus aus dem Bildbrowser oder der Tastenkombination Strg + J (unter Windows) verschoben werden.

Während der Auswahlordner die Favoriten enthält, dient der Ausgabeordner als Container für die bereits entwickelten Aufnahmen. Sämtliche Bilder, die also innerhalb von Capture One bearbeitet und anschließend entwickelt wurden, sind dort zu finden.

Selbsterklärend dürfte der Papierkorb sein, hier befinden sich die gelöschten Aufnahmen.

Welche Vorteile bringt die Arbeit mit einer Session?

Ein Vorteil ist zunächst, dass jede Session über eine fest definierte Ordnerstruktur verfügt. Diese Ordnerstruktur kann sehr gut dazu genutzt werden, um den Workflow während eines Shootings/Projekts abzubilden. Sämtliche Ordner einer Session entsprechen zudem einem Ordner auf der Festplatte des Computers oder Notebooks, sind also nicht nur innerhalb von Capture One sichtbar, sondern auch direkt im Dateisystem. Selbstverständlich können auch Bilder, welche beispielsweise in den Papierkorb verschoben wurden, jederzeit wieder zurück in den Aufnahme- oder Auswahlordner.  Die Ordnerstruktur dient in erster Linie einer einfachen und transparenten Abbildung des Workflows.

Durch den Umstand, dass eine Session ihre Ordner direkt im Dateisystem anlegt und quasi ein geschlossenes Umfeld darstellt, kann eine Session jederzeit verschoben, kopiert oder weitergegeben werden, ohne die Einstellungen zu verlieren. So ist es nach einem Shooting im Studio oder On-Location jederzeit möglich, die gemachten und vor Ort vielleicht am Notebook bereits grob vorsortierten Bilder auf den heimischen Desktop PC für den weiteren Feinschliff zu kopieren, ohne die Einstellungen zu verlieren. Hierzu wird einfach der komplette Sessionordner vom Notebook auf den Desktop verschoben. Im Gegensatz zu einem Katalog speichert Capture One sämtliche Einstellungen direkt in der Session und deren Ordnern, eine andere Instanz von Capture One kann diese also problemlos lesen und auswerten. Ist gerade kein Capture One vefügbar, so können die Favoriten immerhin problemlos durch aufrufen des Auswahlordners begutachtet werden (bei einer rein Datenbank-basierten Lösung steckt die Struktur nicht im Dateisystem, sondern in der Datenbank. Ist diese nicht verfügbar sind die Bilder zwar sichtbar, nicht jedoch deren Bewertungs- und Klassifizierungsstruktur).

Wer Sessions basierend auf Aufträgen, Kunden oder speziellen Projekten erstellt kann zudem sicherstellen, dass sämtliche zum jeweiligen Vorhaben (und zwar nur diese!) gehörenden Dateien dort enthalten sind. Während ein Katalog immer alle Bilder anzeigt und ein Kunde so vielleicht auch die Aufnahmen vom Shooting seines Hauptkonkurrenten sehen kann, kann dies mit einer Session basierend auf Kunden problemlos umgangen werden. Beim Präsentieren vor Ort nimmt der Fotograf einfach die Kunden-Session mit und präsentiert  die gewünschten Arbeiten. Zweifelsohne ist dies auch mit einem Katalog möglich (Erstellung von Kundensammlungen, Export einer Kundensammlung in einen neuen Katalog usw.), jedoch finde ich, dass der Einsatz von Sessions hierfür nicht zu unterschätzende Vorteile mit sich bringen kann.

Wie kann ich mit Sessions arbeiten und welche Arten von Sessions gibt es?

Capture One bringt zwei Arten von Sessions mit: Tethered (Angebundene) sowie Untethered (Nicht Angebundene). Die Unterscheidung ist einfach: Bei Tethered Sessions erstellt Capture One noch den Aufnahmeordner, in welchem die gemachten Bilder landen. Bei Un-Tethered (Nicht Angebundene) Sessions gibt es diesen Ordner nicht. Die sonstige Funktionsweise ist identisch! Bei Un-Tethered Sessions können die Ordner eines Shootings/Projekts/Vorhaben als Sitzungsfavoriten eingebunden werden und ersetzen somit den Aufnahmeordner der Tethered-Sessions. Sitzungsfavoriten können übrigens ebenfalls in Tethered-Sessions verwendet werden! Ich persönlich wähle, unabhängig von Tethering, stets Tethered (Angebundene). Der Capture Ordner dient mir als erste Anlaufstelle im Workflow, bei Bedarf erstelle ich einfach weitere Unterordner zur Strukturierung. Die Art der Session hat ansonsten keine weiteren Nachteile.

Für die Arbeit mit Sessions gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Nutzung auf Kunden/Auftrags/Projekt/Shooting etc. Basis
  2. Verwendung einer default Session

Sämtliche weiter oben genannten Vorteile beziehen sich auf Möglichkeit 1, denn hierbei wird das volle Potenzial einer Session genutzt. Möglichkeit 2 umgeht das Prinzip der Session weitesgehend und fühlt sich bei der Nutzung an wie die Arbeit im Dateisystem. Nichts desto habe ich trotz überwiegender Nutzung von Variante 1 auch eine default Session, in welcher ich mich sozusagen frei bewege und durch die Bilder blättere. Wer bislang ausschließlich die 2. Methode verwendet könnte einen Blick auf die 1. Methode werfen, um den bisherigen Workflow weiter zu optimieren.

Unabhängig davon, für welche Möglichkeit man sich entscheidet: In Sessions ist es immer möglich im Dateisystem zu browsen und jeden beliebigen Ordner zu öffnen (auch wenn bei der Definition der Session ein anderer Session-Ordner definiert wurde). Der Nutzer hat stets die volle Kontrolle und kann die Workflow-Struktur nutzen, wird aber in kein Schema gepresst.

Sitzungsfavoriten? Wozu braucht man die und was kann man damit machen?

Wer ein Fotoprojekt über mehrere Tage, Wochen oder Monate durchführt hat meistens viele Ordner, in denen die Bilder abgelegt wurden (vielleicht nach dem Schema jjjjmmtt). Um nun von den Vorteilen einer Session zu profitieren müssten also sämtliche Ordner irgendwie in eine Session eingebunden werden, und genau hier kommen die so genannten Sitzungsfavoriten ins Spiel. Mit ihnen ist es möglich, mehrere Ordner innerhalb einer Session zu verwalten und dementsprechend die Workflow-Ordner (Auswahl, Ausgabe, Papierkorb) übergreifend zu verwenden.

Sitzungsfavoriten sind aus meiner Sicht eine hervorragende Möglichkeit, den Überblick über größere Fotoprojekte zu behalten. Durch die zentralen Sessionordner bleibt der grundlegende Workflow weiterhin erhalten, alles liegt am gewohnten Ort.

Wichtig zu wissen: Sitzungsfavoriten sind eine rein logische Verknüpfung! Das Hinzufügen von Sitzungsfavoriten ändert nichts an der darunterliegenden Ablagestruktur der Bilder. Alles bleibt so, wie es auf der Festplatte vorliegt.

Was Sessions nicht können

Sessions können im Gegensatz zu Katalogen nicht dazu verwendet werden, Bilder Session-übergreifend zu suchen. Gerade für große Bildbibliotheken ist ein Katalog somit unverzichtbar, wenn gezielt nach Bildern gesucht werden soll. Allerdings: Sessions und Kataloge schließen sich nicht aus! Auch ich nutze grundsätzlich die Struktur von Sessions und importiere die Bilder anschließend in meinen Katalog, somit profitiere ich von den Stärken beider Welten.

Die Praxis: Schritt für Schritt die Vorteile einer Session nutzen

Nach so viel Theorie ist es nun an der Zeit, die Vorteile von Sessions anhand eines praktischen Beispiels darzustellen. Vor einigen Wochen besuchte ich das Meißner Weinfest und hatte dort zwei Tage lang die Gelegenheit, die wunderbare Landschaft fotografisch festhalten zu können. Diese beiden Tage möchte ich nun innerhalb einer Session nutzen und gemäß meines Workflows steuern.

Zunächst öffne ich Capture One und erstelle mir unter Datei eine Neue Session

workshop_sessions_0001

Im folgenden Dialog entscheide ich mich aus den oben genannten Gründen für eine Tethered (Angebundene) Session. Zudem defniere ich den Ablageort der Session (das Verzeichnis, in welchem Capture One das Session-File sowie die Ordnerstruktur anlegt) und natürlich den Namen der Session, im konkreten Beispiel Meißen Herbst 2013. In diesem Dialog ist es möglich, sämtliche Standard-Ordner individuell zu benennen. Wer also gerne andere Bezeichnungen verwenden möchte, kann diese hier ganz nach belieben eingeben. Ich persönlich entscheide mich jedoch für die von Phase One definierte Deklaration. Mit einem Klick auf OK erstellt Capture One nun die Session und öffnet sie direkt im Hauptfenster. Optional kann im Dialog auch festgelegt werden, dass sich die Session in einem neuen Fenster öffnet (sodass die aktuell verwendete Session geöffnet bleibt).

workshop_sessions_0002

Die neue Session sieht nun natürlich noch komplett leer aus, da sie aktuell keinerlei Bilder enthält. Capture One hat auf meiner Festplatte jedoch die gewünschte Ordnerstruktur erstellt.

workshop_sessions_0003

Um nun die Session mit Bilder zu füllen nutze ich den Import-Dialog. Liegen die Bilder bereits auf der Festplatte, können sie selbstverständlich jederzeit auch per Drag&Drop verschoben (oder alternativ über Sitzungsfavoriten eingebunden) werden. Im konrekten Beispiel liegen die Bilder zwar bereits auf der Festplatte, zu Illustrationszwecken rufe ich aber dennoch den Import-Dialog auf.

workshop_sessions_0004

Im sich öffnenden Dialogfenster wähle ich zunächst den Ort, an dem sich die Bilder befinden (dabei wähle ich den ersten Tag meines Ausflugs, der Zweite wird im Anschluss importiert).

workshop_sessions_0005

workshop_sessions_0006

Als Ziel des Imports wähle ich nun den Capture Ordner. Um später einen besseren Überblick über die einzelnen Verzeichnisse innerhalb der Session zu haben gebe ich zudem an, dass Capture One ein Unterverzeichnis mit dem Aufnahmedatum anlegen soll.

Achtung: Capture One verwendet bei der Anlage des Unterverzeichnisses nicht das Aufnahme-, sondern das aktuelle Datum. Werden die Bilder also zu einem späteren Zeitpunkt importiert, sollen aber in ein Unterverzeichnis mit dem Aufnahmedatum, so muss dieser Name durch Auswahl der dritten Option manuell eingetragen werden.

workshop_sessions_0007

workshop_sessions_0008

Die Option, die zu importierenden Aufnahmen direkt auf ein anderes Medium zu sichern, lasse ich in diesem Workshop außen vor.

Im nächsten Schritt wähle ich das Namensschema für die zu importierenden Aufnahmen. Mein Schema sieht folgendermaßen aus: yyyymmdd_VerwendeteKamera_FortlaufendeNummer. Konkret werden die Aufnahmen als nach dem Import folgendermaßen benannt sein: 20130928_5DII_FortlaufendeNummer. Da dieses Namensschema für mich fix ist habe ich es in Capture One als Vorlage definiert und wähle diese Vorlage nun nur noch aus.

workshop_sessions_0009

Die Option, direkt beim Import Metadaten zuweisen zu können lasse ich in diesem Workshop ebenfalls außen vor. Zudem finde ich die Art und Weise, wie rudimentär dies in den Import integriert ist, für meine Zwecke auch nicht zielführend.

Im letzten Schritt können nun noch Anpassungen direkt beim Import zugewiesen werden. Da ich all meinen Bildern direkt ein paar Vorsteinstellungen mitgebe wähle ich das entsprechende Preset aus.

workshop_sessions_0010

Da ich nach dem Bestätigen des Import-Dialogs sofort in die Session wechseln will wähle ich die Option im unteren Bereich des Dialogs aus. Der Auswurf der Speicherkarte ist im konrekten Beispiel ausgegraut, da der Import von der Festplatte aus erfolgt. Das direkte Löschen der Aufnahmen nach dem Import halte ich persönlich für sehr gefährlich und empfehle, diese Option grundsätzlich zu deaktivieren (kein Haken gesetzt). Geht beim Import nämlich etwas schief ist es sehr wahrscheinlich, dass die Bilder ansonsten für immer verloren sind.

workshop_sessions_0011

Mit einem Klick auf Alle Importieren starte ich nun den Import der Aufnahmen.

workshop_sessions_0012

Capture One importiert nun sämtliche Bilder und legt auch automatisch einen entsprechenden Sitzungsfavoriten an

workshop_sessions_0013

Um nun auch den zweiten Tag des Ausflugs in Capture One zu bekommen wiederhole ich die vorgangeganen Schritte und selektieren lediglich den neuen Ordner. Nach Abschluss dieses Imports hat Capture One auch den zweiten Ordner importiert und zu den Sizungsfavoriten hinzugefügt.

workshop_sessions_0014

Im nächsten Schritt beginne ich nun mit der Klassifizierung der Aufnahmen. Hierzu verschiebe ich komplett Unbrauchbare in den Papierkorb und meine persönlichen Favoriten in den Auswahlordner (besonders einfach und schnell mit der Tastenkombination Strg + J)

Capture One verschiebt dementsprechend die Aufnahmen auch wirklich in die entsprechenden Ordner, also tatsächlich in der Verzeichnisstruktur! Der Vorteil ist nun, dass ich auch ohne Capture One auf dem Rechner sofort problemlos auf die Ordner zugreifen und mir meine Favoriten ansehen kann.

Da ich mehrere Ordner in die Session importiert habe, profitiere ich davon, dass meine Favoriten dabei zentral in den Auswahlordner verschoben. Also trotz unterschiedlicher Quellordner landen sämtliche Favoriten im Auswahlordner der Session. Sehr praktisch! Gleiches gilt natürlich für den Papierkorb. Es ist dadurch ganz leicht, auch bei Shootings über mehrere Tage den Überblick über die besten Bilder zu behalten. Hierzu wähle ich einfach den Auswahlordner inerhalb des Reiters Sitzungsordner.

Gut zu wissen: Capture One arbeitet im Session Modus rein ordnerbasiert, es ist also normalerweise nicht möglich, orderübergreifend beispielsweise nach bestimmten Bildern zu filtern. Durch Sitzungsfavoriten ist genau dies aber möglich! Sollen also beispielsweise alle Bilder, die mit einem oder mehr Sternen versehen sind angezeigt werden, so kann dies über ein Smart-Album realisiert werden. Dieses Smart-Ablum referenziert bei mehreren Sitzungsfavoriten auf alle gleichzeitig, wird also ordnerübergreifend alle Bilder mit einem oder mehr Sternen anzeigen. Selbst das Smart-Album, welches alle Bilder anzeigt, tut dies nun für alle Sitzungsfavoriten! Zu Ende gedacht ist es dadurch eben doch möglich, ordnerübergreifend zu sortieren und zu arbeiten.

workshop_sessions_0015

Nachdem ich meine Favoriten ermittelt habe erfolgt die Bearbeitung der Bilder.  Bezüglich der Bearbeitung empfehle ich meine anderen beiden Workshops HowTo: Portrait-Bearbeitung mit Capture One Pro 7 und HowTo: RAW-Konvertierungsworkflow mit Capture One Pro 6 Nacherfolgter Bearbeitung werden die Bilder in das Ausgabeverzeichnis konvertiert. Hierzu wechsle ich den Ausgabe-Tab und definiere ein Rezept, welches in den Ausgabeordner ausgibt

workshop_sessions_0016

Capture One entwickelt nun die Bilder direkt in den Ausgabeordner, wieder zentral, also unabhängig vom Quellordner. Somit habe ich im Capture Ordner alle Bilder, im Papierkorb die Unbrauchbaren, im Auswahlordner die Favoriten und im Ausgabeordner schließlich die Konvertieren. Dieser Umstand macht es mir sehr leicht, wie oben bereits beschrieben, die Aufnahmen auf einen anderen Computer zu transferieren, da alles komplett unabhängig von einem Katalog ist, der berücksichtigt werden muss. Nach der Auswahl der Favoriten kann der Auswahlordner beispielsweise jederzeit auch einem Kunden geschickt werden (wobei ich zuvor die .xmp Dateien sowie das CaptureOne Verzeichnis noch entfernen würde), ohne die Files erst aus einem Katalog heraus exportieren zu müssen.

Auf der Festplatte sieht der Auswahlordner folgendermaßen aus.

workshop_sessions_0017

Fazit

Sessions stellen eine gute Möglichkeit dar, den eigenen Workflow zu vereinfachen. Durch die Bereitstellung einer einheitlichen Ordnerstruktur und den genannten Vorteilen stellen sie eine ausgezeichnete Ergänzung zu Katalogen dar. Ich persönlich möchte gerade bei Studioshootings nicht mehr auf die Einfachheit und vor allem die Portabilität von Sessions verzichten, da sie mir sowohl im Studio als auch nachher am heimischen Desktop die Arbeit erheblich erleichtern. Möchte ich ohne meine Bildverwaltung meine favorisierten Bilder eines ganz bestimmten Shootings anschauen, so kann ich dies durch die Ordnerstruktur ganz besonders leicht tun, ohne auf einen Katalog angewiesen zu sein. Dennoch schließen sich Session und Katalog nicht aus, vielmehr ergänzen sie sich sinnvoll. Professionelle Ablage und Verwaltung mit dem Katalog, effizienter Workflow vor Ort mit Sessions.

© by jd-photography.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*