Kategorie-Archiv: Fine Art Printing

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Optimale Schärfe für Fine Art Prints

„Welche Werte für die Schärfung muss ich in Photoshop eintragen, damit mein Bild nach dem Druck perfekt aussieht?“. Diese Frage lese ich so, zumindest aber so ähnlich, in vielen Foren beinahe täglich. Wir alle gieren nach perfekt scharfen Bildern und investieren dafür in sündhaft teure Ausrüstung, nur um das letzte Quäntchen Details herauszukitzeln. Konsultiert man nun Google nach den optimalen Schärfungswerten, so wird man von den Ergebnissen quasi erschlagen. Angefangen von ganz pauschalen (und deswegen nur selten empfehlenswerten) Werten bis hin zu wissenschaftlichen Abhandlungen (die für den Laien selten verständlich, geschweige denn umsetzbar sind) ist das Angebot an Material fast unüberschaubar groß. Um Licht ins Dunkel zu bringen, thematisiert dieser Workshop das Thema Nachschärfung und richtet sich an all jene, die sich das notwendige Grundwissen auf pragmatische Weise aneignen wollen. Ziel ist eine konkrete Hilfestellung, keine weitere theoretische Abhandlung.

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Perfekte Fine Art Prints mit der richtigen Auflösung

Im Workshop Drucken mit dem Epson Stylus Pro 3800 habe ich Schritt für Schritt dargestellt, welche Einstellungen in Photoshop und im Druckertreiber erforderlich sind, um optimale Druckergebnisse zu erzielen. Diese Einstellungen sind essentiell für die Erzielung bestmöglicher Qualität. Aber: Nur äußerst selten entspricht die Größe der Bilddaten auch dem Format, auf welchem das Bild später ausgegeben werden soll. Aus diesem Grund müssen die Bilddaten „irgendwie“ auf die richtige Größe gebracht werden, und genau hier liegt eine häufige Fehlerquelle, welche die Qualität der Prints unnötigerweise reduzieren kann. In diesem Workshop gehe ich auf die optimale Auflösung ein und zeige, wie mit geringstem Aufwand die bestmögliche Druckqualität sichergestellt werden kann.

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22 Megapixel: Zu wenig für professionelle Ansprüche?

Als vor einigen Wochen Nikon seine neue Vollformat-DSLR D800 mit einer Auflösung von 36 Megapixel vorstellte, schlug dies in vielen Foren weltweit wie eine Bombe ein. Viele Canon-Fotografen rechneten daraufhin für den Nachfolger der 5D Mark II ebenfalls mit einer Auflösung in dieser Größenordnung, wurden nach der Ankündigung von „nur“ 22 Megapixel jedoch enttäuscht. Canon entscheidet sich somit für einen anderen Weg als Nikon und erhöht die Auflösung nur minimal. Sind 22 Megapixel nun zu wenig für professionelle Ansprüche?

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Soft Proof in Photoshop: Wichtiges Mittel zur Vorschau der Druckergebnisse

Neueinsteiger ins Fine Art Printing stehen vor einer Vielzahl vor Herausforderungen: Ist mein Workflow kalibriert und profiliert? Welches Papier soll ich nehmen? Möchte ich eigene Profile erstellen oder erstellen lassen? Und nicht zuletzt: Sehen die von mir bearbeiteten Bilder am späteren Ausdruck auch so aus wie gewünscht? Die wohl wichtigste Methode eine Vorschau auf das spätere Druckerergebnis zu erhalten ist die Anwendung eines Softproofs. Wie dieser in Photoshop eingestellt werden kann, möchte ich Euch kurz zeigen.

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Tipp: Druckeinstellungen als Preset speichern

Im letzten Workshop hier habe ich Euch gezeigt, mit welchen Einstellungen in Photoshop und im Druckertreiber bestmögliche Ergebnisse gewährleistet werden. Insgesamt sind einige Einstellungen erforderlich, um zu optimalen Resultaten zu kommen, und die natürlich auch für jede einzelne verwendete Papiersorte. Zum Glück bietet der Druckertreiber bei Epson (und auch bei anderen Druckerherstellern) die Möglichkeit, sämtliche Einstellungen als Preset zu speichern, aussagekräftig zu benennen und im Anschluss je nach Papier gezielt auszuwählen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Das gewünschte Preset kann schnell geladen werden, was sich zeitlich bemerkbar macht. Zudem wird das Fehlerrisiko minimiert, da einmal korrekt hinterlegte Presets beim Abruf auch zukünftig korrekt sein werden.

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Drucken mit dem Epson Stylus Pro 3800

Immer mehr Fotografen entdecken in den letzen Jahren ein altbekanntes Ausgabemedium wieder: Das Papier! Von vielen totgesagt erlebt das gedruckte Foto eine Wiedergeburt. Es ist eben doch ein ganz anderes Gefühl, etwas reales in der Hand zu halten und bestaunen zu können als es nur auf einem digitalen Medium zu sehen. Was liegt da näher, als die Ausdrucke direkt zuhause am eigenen Drucker anzufertigen? Somit haben wir als Fotografen den kompletten Workflow von der Aufnahme bis zum Druck in unseren eigenen Händen und müssen uns auf keinen externen Dienstleiter verlassen. Meine Erfahrung mit dem Drucken zuhause in den letzten Jahren ist jedoch leider eine Enttäuschung, den die Hersteller der Drucker und deren Treiber haben es leider in keinster Weise verstanden, deren Einstellungen und zu Beachtenden Punkte transparent darzulegen. So ist es deutlich schwieriger als gedacht, selbst mit einem hochwertigen Fine Art Drucker die gewünschten Ergebnisse zu erreichen. Ich möchte in diesem kurzen Workshop deshalb kurz auf die einzustellenden Parameter sowohl im Drucken Dialog in Photoshop, als auch auf die im Druckertreiber von Epson einzugehen. Da ich selbst einen Stylus Pro 3800 verwende, beziehen sich alle Tipps und Screenshots direkt auf dieses Gerät.

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