C1 LCC Workshop

Der Profi-Workshop: LCC Profile für Capture One Pro erstellen und verwenden

Zu kaum einem anderen Thema habe ich so viele Nachfragen wie zu den LCC Profilen für Capture One erhalten. Bereits vor einiger Zeit habe ich deshalb einen kleinen Kurzworkshop erstellt, welcher die Vorgehensweise grundsätzlich und mit wenigen Worten beschreibt. Die Vielzahl der Nachfragen zeigt mir, dass dennoch viele User gerne noch detailliertere Infos zu diesem Thema wünschen. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, in diesem Profi-Workshop nochmal tiefer in die Materie einzusteigen und den gesamten Workflow ausführlich und bebildert zu erläutern.

1. Was ist ein LCC-Profil überhaupt?

LCC ist die Abkürzung für Lens Cast Calibration. Ein LCC-Profil dient dazu, folgende Unzulänglichkeiten zu korrigieren:

  • Farbstich
  • Helligkeitsabfall
  • Staubentfernung (wenn gewünscht)

Phase One hat die Verwendung von LCC-Profilen bereits seit einigen Versionen in Capture One Pro integriert, um die genannten Problemfelder schon während der RAW-Konvertierung zu entfernen.

2. Welche Vorteile bringt die Verwendung von LCC-Profilen mit sich?

Wie bereits im vorherigen Punkt geschrieben, dienen LCC-Profile der Korrektur der oben genannten Unzulänglichkeiten. Besonders störende Farbstiche oder starker Helligkeitsabfall zum Rand hin (von Objektiv zu Objektiv unterschiedlich und bei großen Blenden ausgeprägter) stellen eine erhebliche Reduzierung der Bildqualität dar. Wie bei vielen anderen Korrekturen bin ich ein großer Befürworter der Vorgehensweise, möglichst viele Korrekturen im RAW-Konverter vorzunehmen, da hier noch die maximal verfügbaren Informationen zur Verfügung stehen. Zudem ist es mit Capture One sehr einfach die erstellten Profile anzuwenden, was den Bearbeitungsaufwand in z. B. Photoshop weiter reduziert. Richtig angewendet sind LCC-Profile somit ein optimales und aus meiner Sicht sogar unverzichtbares Tool, um die Bildqualität zu steigern.

3. Wie können LCC-Profile erstellt werden?

Die Erstellung von LCC-Profilen klingt am Anfang kompliziert, ist in der Praxis jedoch sehr leicht umzusetzen. Bevor ich die eigentliche Erstellung der Profile beschreibe, möchte ich vorher noch auf einen wichtigen Punkt eingehen. Grundsätzlich sollte vor der Profilerstellung klar sein, wie die Profile erstellt werden sollen. Hierfür gibt es zwei verschiedene Varianten, die sich primär durch den Zeitpunkt der Profilerstellung unterscheiden:

  1. Erstellung von generischen Profilen für jedes Objektiv. Dies kann zuhause erfolgen, vollkommen unabhängig von den späteren Aufnahmen, auf welche die Profile angewendet werden sollen.. Einmal erstellte Profile werden in der Nachbearbeitung je nach Brennweite und Blende zugewiesen.
  2. Erstellung von individuellen Profilen vor der eigentlichen Aufnahme. Der Aufwand hierbei ist dementsprechend größer, da regelmäßig neue Profile erstellt werden müssen. Vorteil dieser Methode ist die Möglichkeit, die Profile exakt auf die verwendete Brennweite und Blende zu erstellen und die automatische Staubentfernung sinnvoll nutzen zu können.

Beide Vorgehensweisen haben ihre Vorzüge, so ist dies bei Variante a vor allem der vergleichsweise geringe Aufwand, bei Variante b eine eventuell höhere Profilqualität. Um das Beste aus beiden Welten zu vereinen, habe ich mich für einen Mittelweg entschieden: Für alle meine Objektive habe ich zuhause LCC-Profile erstellt, welche ich bei gewöhnlichen Aufnahmen schnell anwenden kann (Variante a). Steht ein ganz besonderes Shooting an, erstelle ich speziell dafür ein eigenes Profil, um auch wirklich die letzten paar Prozent an Qualität erzielen zu können (Variante b). Grundsätzlich bin ich davon überzeugt, dass Variante a in den meisten Fällen absolut ausreichend und der Mehraufwand für Variante B nur in ganz besonderen Situationen gerechtfertigt ist.

Der größte Vorteil von Variante b liegt in den jeweils aktuellen Staubentfernungsdaten begründet. Somit ist es möglich, bereits in Capture One vollautomatisch den Sensorstaub herausrechnen zu lassen, ohne mit anderen Werkzeugen jeden Krümel einzeln suchen und retuschieren zu müssen. Bei den einmalig erstellten Profilen von Variante a ist dieses nützliche Feature leider nicht praktisch nutzbar.

4. Welche Ausrüstung wird für die Profilerstellung benötigt?

Leider gibt das Web nicht viele Informationen über die Erstellung von LCC-Profilen her. Nicht verwunderlich ist es deshalb auch, dass sich quasi kaum etwas über die erforderliche Hardware findet. Ein dediziertes Tool findet sich häufig bei den Herstellern von Digibacks, allerdings zu teils sehr hohen Preise (>100€). Umso erfreulicher ist es, dass tatsächlich nur ein milchig weißer, aber dennoch transparenter Gegenstand benötigt wird. So etwas findet sich z. B. auf einigen runden Chipsdosen, und reicht für die Profilerstellung häufig absolut aus. Es sollte bei der Auswahl beachtet werden, dass das Material möglichst frei von Streifen, Schlieren, Prägungen etc. ist. Wer für den Weißabgleich sowieso ein Tool wie die Expodisc oder ähnliches verwendet, hat damit auch gleich ein optimales Werkzeug für die LCC-Profile.

Ich persönlich verwende für meine Profile den ClearWhite White Balance Filter. Dieser dient eigentlich zum Setzen eines korrekten Weißabgleichs, ist für die Erstellung von LCC-Profilen aber ebenso perfekt geeignet.

 ClearWhite White Balance Filter

5. Schritt für Schritt: Der Weg zum LCC-Profil

Folgende Vorgehensweise bezieht sich auf Variante a: Aus Gründen der Einfachheit empfehle ich die Montage der Kamera auf dem Stativ. Dadurch wird es leichter, die milchige Scheibe (bzw. den Weißabgleichsfilter) korrekt vor das Objektiv zu halten.

Wurde die Kamera auf dem Stativ montiert, hat sich folgende Vorgehensweise als besonders zielführend erwiesen:

  1. Aufnahmeformat RAW einstellen (Capture One benötigt für die Erstellung von LCC-Profilen zwingend eine RAW-Datei, mit allen anderen Formaten ist keine Analyse möglich)
  2. Kamera zur Lichtquelle ausrichten. Ich bevorzuge hier bewölkte Tage, und richte entsprechend auf den Himmel aus (bitte auch bei bewölktem Himmel nicht genau in auf Sonne!)
  3. ISO-Einstellung der Kamera so niedrig wie möglich ansetzen
  4. Zeitautomatik auswählen
  5. Gewünschte Brennweite (bei Zoomobjektiv) und Blende einstellen (Zeit wird automatisch eingestellt) Fokussierung spielt kaum eine Rolle, ebenso die Verschlusszeit
  6. Milchige Scheibe vor das Objektiv halten und darauf achten, dass keine seitlichen Abschattungen entstehen. Das Material muss den kompletten Bildausschnitt abdecken können!
  7. Kamera auslösen
  8. Schritte e – g für jede gewünschte Brennweite / Blende Kombination wiederholen

Achtung: Falle!

Ein befreundeter Fotograf rief mich nach Durchführung der Anleitung an und berichtete, dass er nach Aufnahme der Referenzbilder am Kameramonitor und auch in DPP (Canon eigener RAW-Konverter) keinerlei Helligkeitsabfall feststellen kann und sich deshalb wundert. Des Rätsels Lösung: Viele Kameras bieten bereits interne Korrekturprofile an, welche Unzulänglichkeiten wie Helligkeitsabfall ausbügeln. Da der Kameramonitor nur ein Vorschau-jpg anzeigt, ist der Effekt dort nicht sichtbar. Ebenso verhält es sich in vielen der Kamerahersteller eigenen Konverter, welche die Objektivkorrekturen direkt wie in der Kamera anwenden.

Tipp für Zoomobjektive

Natürlich ist es schlichtweg unmöglich für jeden Brennweitenmillimeter ein eigenes Profil zu erstellen! Ich handhabe es deshalb pragmatisch, und erstelle beispielsweise für die am Objektiv eingezeichneten Brennweiten ein Profil (am konkreten Beispiel des EF 17-40 L USM also für 17, 20, 24, 28, 35 und 40mm). Auch bei der Blende halte ich es pragmatisch, und wähle ausschließlich ganze Blendenstufen (wieder auf das EF 17-40 L USM bezogen 4 – 5,6 – 8 – 11 – 16). Was sich vielleicht sehr aufwendig anhört, ist in der Praxis innerhalb weniger Minuten erledigt.

Aus der Praxis, für die Praxis

Bei der Erstellung der Profile sollte stets die Verbesserung der Bildqualität im Vordergrund stehen. Dabei hat es sich als durchaus hilfreich erwiesen, nicht päpstlicher als der Papst zu sein. Verändert sich die Vignettierung oder die anderen Effekte ab einer bestimmten Blende nicht mehr, so ist es auch nicht erforderlich, dafür ein spezielles Profil anzulegen. Jedes unnötige Profil kostet Zeit, trägt aber nicht mehr zu Verbesserung der Qualität bei. Aufgrund der Beugungsunschärfe erstelle ich beispielsweise kein Profil mehr für Blenden >16, da diese in meiner praktischen Anwendung sowieso nie zum Einsatz kommen.

6. Erstellen und Anwenden des Profils

Nachdem die Referenzaufnahmen nun auf der Speicherkarte sind geht es an den PC. Auf das Herunterladen der Bilder erfolgt die Auswahl der gewünschten Aufnahme direkt im Bildbrowser von Capture One.

C1_LCC_Workshop

Anhand des geladenen Bildes ist bereits deutlich die Vignettierung an den Bildrändern zu erkennen. Diese Vignettierung wird bei allen Aufnahmen mit exakt dieser Brennweite / Blenden Kombination identisch sein, sodass nun ein entsprechendes Korrekturprofil dafür erstellt werden kann. Hierzu wird der Reiter „Objektiv“ aufgerufen:

 C1_LCC_Workshop_2

Dort gibt es neben „LCC“ eine Auswahlbox, welche die unter anderem die Selektion von „Analysieren“ (für Variante b) sowie „Analysieren (ohne Staub)“ (für Variante a) ermöglicht. Im Beispielbild wurde „Analysieren“ gewählt.

 C1_LCC_Workshop_4

Capture One öffnet nun ein Dialogfeld zur Eingabe der Bezeichnung des Profils. Ich empfehle hier dringend, einen aussagekräftigen Namen zu vergeben, da bei einer größeren Anzahl an Profilen sonst leicht der Überblick verloren geht. Im konkreten Beispiel geht es um ein Profil für die Kombination EOS 5D Mark II mit einem EF 50 1.4 USM Objektiv, aufgenommen bei einer Brennweite von 50mm mit Blende 1.4. Dementsprechend benenne ich das Profil:

alt

5DII + EF50 1.4@f1.4

Nach Vergabe des Namens analysiert Capture One vollautomatisch das Referenzbild und nimmt ebenso automatisch die erforderlichen Korrekturen für den Farbstich vor. Der Unterschied ist nur marginal sichtbar, da der Farbstich bei diesem Objektiv nicht stark ausgeprägt ist. Wird nun auch die Korrektur des Helligkeitsabfalls aktiviert, so ist der Unterschied sehr stark sichtbar:


Zum Vorher/Nachher Vergleich den Mauszeiger über das Bild bewegen

Anhand des Unterschieds wird deutlich, wie stark der Helligkeitsabfall bei diesem Objektiv bei Blende 1.4 ausgeprägt ist. Gerade bei offener Blende nimmt die Helligkeit beim EF 50 1.4 bereits vergleichweise nah am Zentrum ab, was durch das erstellte Profil jedoch hervorragend ausgeglichen werden kann. Die starke Differenz zeigt auch, wie wichtig die Korrektur zu einem möglichst frühen Zeitpunkt im Workflow ist und wie deutlich sich die Qualität in der Praxis durch Anwendung eines LCC Profils steigern lässt.

Nach dem erfolgreichen Erstellen des Profils kann es nun bei jeder beliebigen Aufnahme (Kombination Kamera, Objektiv und Blende beachten!) aufgerufen und automatisch angewendet werden. Wurde gemäß Variante b verfahren, also direkt vor der eigentliche Aufnahme das Referenzbild erzeugt, so kann zudem auch noch die Staubentfernung aktiviert werden (welche übrigens hervorragend funktioniert und je nach Verschmutzungsgrad des Sensors erheblich Zeit spart).

C1_LCC_Workshop_8

Weshalb Staubentfernung nur bei Variante b sinnvoll ist

Während bei Variante b unmittelbar vor der eigentlichen Aufnahme ein Referenzbild erstellt wird, welches aktuelle Verschmutzungen auf dem Sensors anzeigt, liegt die Erstellung eines Referenzbildes bei Variante a unter Umständen längere Zeit zurück. Da Staub auf dem Sensor verrutschen, abfallen (durch die häufig integrierte Sensorreinigung) oder sich neu bilden kann ist es notwendig, eine aktuelle Aufnahme als Referenz hierfür zu verwenden. Die Verwendung einer älteren Aufnahme ist deshalb nicht zielführend.

7. Anwendungsbeispiele

a.      Im Fotostudio

Bei der Arbeit im Studio bietet sich Variante b besonders an, da somit auch die Staubentfernung genutzt werden kann. Gerade auf dem oft einfarbigen Hintergrund im Studio fällt Staub negativ auf und muss mehr oder weniger mühsam weggestempelt werden. Da im Studio zudem im Regelfall über die Blende gesteuert wird, kann nach erfolgreicher Ermittlung der besten Einstellung ohne großen Aufwand einfach ein Referenzbild geschossen werden.

b.      In der Landschaftsfotografie

Häufig arbeiten Landschafsfotografen zur Erreichung der maximal möglichen Qualität mit der Blende, welche für eine höchstmögliche Auflösung sorgt. Dieser Umstand begünstigt die Verwendung von Variante a, da somit bereits im Vorfeld ein Profil für diese Blende erstellt werden kann. Wird Wert auf die Staubentfernung gelegt, so ist natürlich auch jederzeit Variante b möglich. Bei Landschaftsaufnahmen verwende ich persönlich im Regelfall Variante b, da mir die automatische Enfternung von Sensorstaub dabei äußerst wichtig. Zu oft schon habe ich mich darüber geärgert, dass Staub im RAW-Konverter noch nicht wirklich sichtbar war, durch weitere Korrekturen (z. B. Erhöhung des Mikrokontrasts) aber später extrem störend sichtbar wurde.

c.       Auf Reisen

Unterwegs wird häufiger mit Zoomobjektiven gearbeitet, auch muss es meist schneller gehen als bei der Arbeit im Studio oder bei der Landschaftsfotografie. Hierbei empfiehlt sich deshalb Variante a, da der Fokus somit auf der eigentlichen Fotografie liegen kann.

8. Zusammenfassung

Leider finden sich nur sehr wenige Informationen bezüglich der Erstellung und Verwendung von LCC-Profilen. Dabei ist die der gesamte Prozess weder teuer noch aufwendig, verbessert aber die Bildqualität enorm. Im Vergleich zu anderen Programmen und deren Ansätzen der Korrektur ermöglicht Capture One die Erstellung von Korrekturprofilen exakt für das eigene Equipment, was für eine maximal mögliche Qualität sorgt. Gerade wer häufig mit lichtstarken Optiken bei Offenblende arbeitet, profitiert durch den oftmals starken Helligkeitsabfall enorm von der Korrektur (so der Abfall der Helligkeit nichts als Gestaltungsmittel eingesetzt werden soll). Auch Nutzer von weniger verbreiteten Optiken sind durch diesen Ansatz nicht mehr auf den guten Willen der Softwarehersteller angewiesen, sondern können ihre Profile jederzeit individuell anfertigen.

© by jd-photography.de

19 Gedanken zu „Der Profi-Workshop: LCC Profile für Capture One Pro erstellen und verwenden

  1. Guest

    Sehr interessater Workshop. Gibt es eigentlich in Deutschland oder Europa einen Händler, der den ClearWhite Filter anbietet?

    Antworten
    1. Joerg Artikelautor

      Leider nein, der Filter kann nur direkt aus den USA beim Hersteller bezogen werden. Die Abwicklung ist dort allerdings sehr gut, mein Filter kam bereits 4 Werktage nach Bestellung hier an.

      Wenn auch Weitwinkel Objektive profiliert werden sollen, empfehle ich die Bestellung der 5 x 5 Zoll Variante. Bei der normalen Ausführung kommt es bei Brennweiten

      Antworten
  2. Guest

    Vielen Dank für den sehr interessanten Beitrag. Ich möchte es auch direkt ausprobieren und den Filter bestellen.
    Wie funktioniert denn der Filter wenn man ihn für den Weissabgleich nutzen will?
    Vielen Dank für eine Rückinfo.
    Gruß,
    Marcel

    Antworten
    1. Joerg Artikelautor

      Hallo Marcel,
      einfach den Filter vor das Objektiv halten und ein Foto zur Lichtquelle gerichtet aufnehmen. Anschließend im Kameramenü den manuellen WB wählen und das gemachte Foto als Referenz selektieren. Fertig 🙂
      Viele Grüße,
      Jörg

      Antworten
  3. Guest

    Servus,
    Wie kommst du bei einem EF 50 f/1,4 auf eine Brennweite von 17mm und warum nennst du das Profil „… 50 1,4@1,4“ wenn du die Blende 4 gewählt hast?

    Antworten
    1. Joerg Artikelautor

      Hallo Wolfgang,
      schlicht und ergreifend geistig wo anders gewesen. Das Profil wurde natürlich für das 50 1.4 bei Blende 1.4 aufgenommen. Habe es oben im Text nun auch korrigiert, danke für den Hinweis.
      Viele Grüße,
      Jörg

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  4. Guest

    Ich habe heute zu zwei meiner Objektive LCC-Profile nach diesem Workshop angelegt. Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung, insbesondere auch für den 2. Workschop zum sinnvollen Ordnen der Profile. Ich bin erstaunt, ja fast schon erschrocken darüber, wie deutlich die Vignettierungen ohne die Korrektur ausfallen.

    Grüße
    Wolfgang Faigle

    Antworten
    1. Joerg Artikelautor

      Hallo Herr Faigle,
      vielen Dank für Ihre positive Rückmeldung zu den beiden Workshops. Der Unterschied ist je nach Objektiv / Blende tatsächlich erheblich, die Bildqualität lässt sich durch den Einsatz der Profile aus meiner Sicht deutlich steigern.
      Viele Grüße,
      Jörg Dullinger

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  5. Guest

    Ich habe von Lightromm 4.0 auf Capture One Pro 6.4.1 gewechselt und bin so begeistert von der Handhabung und Bildqualität.
    Herzlichen Dank für den LCC Workshop. Ich denke auch, dass die LCC sehr wichtig sind. Default sind die Objektive von den Mittelformat bereits integriert.

    Ich habe noch eine Frage zum ClearWhite Filter. Haben Sie mit diesem wirklich „reelle“ Farben erhalten. Es gibt viele Weissabgleiche, dass es kaum brauchbares gibt. Ausser man fotografiert ein weisses Blattpapier (unbehandelt). Kennen Sie ColorRight? Hier der Link:
    http://colorright.com
    Freundlicher Gruss
    Jean Pierre Simonetta

    Antworten
    1. Joerg Artikelautor

      Hallo Herr Simonetta,
      vielen Dank für Ihre positive Rückmeldung! Zum Thema ClearWhite: Die Ergebnisse damit sind nach meinen Tests ausgezeichnet, gerade bei der Arbeit im Studio möchte ich nicht mehr darauf verzichten. Bei Color Right gibt es mehrere Ausführungen, für welche interessieren Sie sich genau? Die „einfachen“ Grau-Karten funktionieren natürlich, aber es muss später in Capture One ein Schritt mehr durchgeführt werden (WB wählen und auf andere Bilder übertragen). Beim ClearWhite fotografieren Sie durch den Filter hindurch in die Lichtquelle und wählen diese Aufnahme als Referenz. In der späteren Bearbeitung sind dann logischerweise keinerlei WB-Anpassungen mehr notwendig. Die teure Ausführung von Color Right ist ähnlich dem ClearWhite, aber ein ganzes Stück teurer.
      Viele Grüße,
      Jörg Dullinger

      Antworten
  6. Guest

    Woran kann es liegen, dass bei mir das Menue bei LCC grau ist, und somit nicht „clickable“ … ?!?
    Ich kann kein LCC-Profil erstellen…

    Antworten
    1. Joerg Artikelautor

      Um LCC Profile erstellen zu können sind ein paar Voraussetzungen notwendig. Zuerst einmal sollte die Kamera von C1 unterstützt werden, als nächstes ist wichtig, dass es sich um ein RAW-File handelt (LCC Profile aus .tif und .jpg sind nicht möglich!). Eine gemeine Falle: Auch .dng Files sind nicht für die Erstellung von LCC Profilen geeignet.

      Über eine kurze Rückmeldung ob ich helfen konnte würde ich mich natürlich sehr freuen.

      Viele Grüße,
      Jörg

      Antworten
  7. Guest

    Hallo Jörg, vielen Dank vorab erstmal für deine tolle und sehr hilfreiche Webseite. Ich glaube, ich hab das ähnliche Problem wie André. Ich verzweifele gerade… LCC Profil habe ich erstellt, kann es aber dem *.nef nicht zuweisen, da „LCC zuweisen“ im Rechtsclick nicht aktiv ist, sondern nur „LCC erstellen“.
    Was nun? VG, Jörg.

    Antworten
    1. Joerg Artikelautor

      Hallo Jörg,

      welche C1 Version verwendest Du? 6 oder 7? Bei André lag das Problem wohl an der Kamera, bei Deiner Nikon sollte es aber gehen. Lässt sich denn das LCC Profil im entsprechenden Auswahlmenü wählen?

      Viele Grüße,
      Jörg

      Antworten
  8. frank wiemers

    hallo joerg,
    ich fotografiere mit einer linhof 679csund einem aptus22 rückteil. das dateiformat von leaf ist .mos.
    bisher habe ich meine lcc über leaf capture gamacht und möchte jetzt nach capture1 wechsel. ich habe ein demoversion geladen und wollte nun das lcc erstellen. nach dem laden der bilder in den browser, veruch ich vergeblich ein lcc zu erstellen. es erscheint immer eine fehlermeldung: „LCC-Profil konnte nicht erstellt werden. Erstellen eines LCC von einer oder mehrerer der gewählten Dateien nicht möglich. Entweder die Auswahl beinhaltet eine Offline-Bilddatei oder Ihr Typ wird nicht von der LCC-Funktion unterstützt.“ kennst du dieses problem und hast du dafür einen lösungsvorschlag? würde mich freuen von dir zu hören, bis dahin schönes wochenende, frank

    Antworten
    1. Joerg Artikelautor

      Hallo Frank,

      vielen Dank für Deine Nachricht. Die von Dir genannte Fehlermeldung kenne ich nicht, bisher war es immer so, dass es bei nicht unterstützten Kameras gar nicht möglich war die LCC-Profilierung anzustoßen, sprich, die Funktion war ausgegraut.

      Mit welcher Version von C1 hast Du getestet? C1 Pro oder C1 DB? C1 Pro hat im Zweifelsfall den größeren Funktionsumfang, ich würde im ersten Schritt also auf jeden Fall empfehlen, mit dieser Version zu testen. Solltest Du damit keinen Erfolg haben empfehle ich die Eröffnung einer Support-Anfrage direkt bei Phase One, denn dort weiß man genau, ob es an der Unterstützung des Digibacks liegen kann.

      Viele Grüße,
      Jörg

      Antworten
  9. Christopher

    Hallo Joerg,

    erst mal vielen Dank für deine tollen Anleitungen zu Capture One.

    Ich habe noch eine Frage, nachdem ich am Wochenende nun für meine Objektive leuter LCC Profile angelegt habe, diese entsprechend umbenannt und in Ordner sortiert habe, wüste ich nun noch gerne ob es eine Möglichkeit gibt diese Profile Automatisch über die Exif-Daten auf die Bilder anwenden zu lassen, so ist es doch recht mühsam bei mehreren 100 Bildern die Profile von Hand zuzuweisen, zumal sich auch immer wieder die Brennweite und Blende ändert.

    Antworten
    1. Joerg Artikelautor

      Hallo Christopher,

      mir ist leider keine Möglichkeit bekannt, die Profile anhand der Exif-Informationen zuweisen zu können. Automatisch geht es nur mit den Profilen die von Phase One bereits ab Werk installiert sind, bei eigens Erstellten funktioniert dies leider nicht. Es bleibt leider nur die Option, sie manuell bei jedem Bild zu selektieren.

      Viele Grüße,
      Jörg

      Antworten

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