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Drucken mit dem Epson Stylus Pro 3800

Immer mehr Fotografen entdecken in den letzen Jahren ein altbekanntes Ausgabemedium wieder: Das Papier! Von vielen totgesagt erlebt das gedruckte Foto eine Wiedergeburt. Es ist eben doch ein ganz anderes Gefühl, etwas reales in der Hand zu halten und bestaunen zu können als es nur auf einem digitalen Medium zu sehen. Was liegt da näher, als die Ausdrucke direkt zuhause am eigenen Drucker anzufertigen? Somit haben wir als Fotografen den kompletten Workflow von der Aufnahme bis zum Druck in unseren eigenen Händen und müssen uns auf keinen externen Dienstleiter verlassen. Meine Erfahrung mit dem Drucken zuhause in den letzten Jahren ist jedoch leider eine Enttäuschung, den die Hersteller der Drucker und deren Treiber haben es leider in keinster Weise verstanden, deren Einstellungen und zu Beachtenden Punkte transparent darzulegen. So ist es deutlich schwieriger als gedacht, selbst mit einem hochwertigen Fine Art Drucker die gewünschten Ergebnisse zu erreichen. Ich möchte in diesem kurzen Workshop deshalb kurz auf die einzustellenden Parameter sowohl im Drucken Dialog in Photoshop, als auch auf die im Druckertreiber von Epson einzugehen. Da ich selbst einen Stylus Pro 3800 verwende, beziehen sich alle Tipps und Screenshots direkt auf dieses Gerät.

Nach erfolgreich abgeschlossener Bearbeitung des Bildes (und Überprüfung derer durch einen Softproof) wird zunächst der Drucken-Dialog in Photoshop geöffnet. Hierzu Datei -> Drucken oder aber Strg + P auswählen. Bild 1 zeigt den bereits geöffneten Drucken-Dialog mit dem ersten durchzuführenden Schritt: Wählen Sie den gewünschten Drucker aus.

Im nächsten Schritt geht es nun schon ans eingemachte und zur ersten möglichen Fehlerquelle. Unter Farbhandhabung „Farbverwaltung durch Photoshop“ wählen.

Im Anschluss wird das Druckerprofil ausgewählt. Hier muss das Profil des Druckers angegeben werden, und nicht der Arbeitsfarbraum. Das Beispiel zeigt mein Profil des Ilford Galerie Gold Fibre Silk Papier. Häufig sehe ich hier User, die einen Arbeitsfarbraum wie sRGB oder AdobeRGB angeben und sich wundern, weshalb die gedruckten Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen. Deshalb peinlich genau darauf achten, dass das korrekte Druckerprofil ausgewählt.

Übrigens ist Druckerprofil eigentlich nicht ganz korrekt, es ist ein Profil, welches auf drei Komponenten abgestimmt sein sollte:

  1. Drucker
  2. Patronen
  3. Papier

Zwei Wege bieten sich an, um zu einem entsprechenden Profil zu kommen

  1. Erstellung eines eigenen, individuellen Profils (mit entsprechendem Gerät oder durch einen professionellen Dienstleister)
  2. Verwendung eines Profils des Papierherstellers

Wenngleich Möglichkeit 1 natürlich etwas bessere Ergebnisse hervorbringen kann, ist Möglichkeit 2 ebenfalls eine sehr gute Option. Hierzu einfach die Webseiten des jeweiligen Papierherstellers besuchen und das gewünschte Profil herunterladen und anschließend installieren.

Nun geht es zur Wahl der zum Motiv am besten passenden Renderpriorität. Über die detaillierten Stärken und Schwächen der jeweiligen Prioritäten gibt es im Web bereits ausreichend erschöpfende Abhandlungen, deshalb hier nur so viel: Für uns Fotografen kommen im Regelfall nur zwei verschiedenen Renderprioritäten in Frage -> Perzeptiv und Relativ farbmetrisch. Welche nun die bessere ist, hängt vom jeweiligen Motiv ab. Es empfiehlt sich deshalb grundsätzlich, einen Softproof für beide Prioritäten zu erstellen und zu evaluieren, welche für das Motiv besser geeignet ist.

Generell empfehle ich zudem, das Kästchen bei „Bild zentrieren“ auszuwählen. Somit ist gewährleistet, dass das Bild genau mittig mit entsprechenden Rändern positioniert wird.

Das Kästchen bei „Auf Mediengröße skalieren“ sollte grundsätzlich deaktiviert sein. Aus qualitativen Gründen empfiehlt es sich das Bild bereits während der Bearbeitung in Photoshop auf das gewünschte Ausgabeformat zu vergrößern oder zu verkleinern. Im Druckerdialog sollte deshalb keine Anpassung der Größe mehr stattfinden.

Sind die oben beschriebenen Einstellungen entsprechend vorgenommen, geht es in den nächsten Schritten um die Einstellungen im Druckertreiber. Hierzu „Seite einrichten“ wählen.

Im sich nun öffnenden Druckertreiberdialog und der Registerkarte „Haupteinstellungen“ zuerst die gewünschte Papierart wählen. Das von mir verwendete Ilford Papier entspricht der Einstellung „Premium Semigloss Photo Paper“

Bei „Farbe“ entscheide ich mich für mein Motiv für „Farbe“. Bei S/W Drucken bietet sich die Einstellung „Optimiertes S/W-Foto“ bei Verwendung eines dafür vorgesehenen Profils an.

Für Fineartdrucke stellt sich die Frage nach Qualität nur bedingt, hier kommt es natürlich auf ausgezeichnete Qualität und bestmögliche Ergebnisse an. Die Einstellung „Schnell“ stellt deshalb für unseren professionellen Anspruch keine geeignete Wahl dar. Um einen maximalen Einfluss auf die Qualität zu erhalten wähle ich deshalb „Qualitätsoption“

Direkt nach der Auswahl öffnet sich dann ein weiteres Einstellungsfenster, welches die Steuerung wichtiger Parameter ermöglicht. Um bestmöglich Qualität zu erhalten, empfehle ich die Einstellung von 4 oder 5. Darunter fällt die Qualität merklich ab und macht sich im fertigen Druck negativ bemerkbar. Die Kästchen für „Bidirektional“, „Glatte Kante“ sowie „Feinste Details“ deaktivere ich, da sie ebenfalls negative Auswirkungen auf die spätere Qualität haben.

Beim Modus verbirgt sich wieder ein sehr großes Fehlerpotenzial. Da wir zuvor in Photoshop eingegeben haben, dass die Farbhandhabung durch Photoshop stattfinden soll, ist hier im Druckertreiber zwingend „Aus (Keine Farbkorrektur)“ zu wählen.  Die Auswahl einer der anderen Optionen hätte zu folge, dass sowohl Photoshop als auch der Druckertreiber Eingriff in die Farbhandhabung vornehmen würden und die Ergebnisse so unkontrollierbar würden.

Ebenfalls wichtig ist die Auswahl der richtigen Quelle, in meinem Fall den hinteren manuellen Papiereinzug.

Unter der Registerkarte muss nun noch die gewünschte Papierausrichtung, in meinem Fall Querformat, sowie das gewünschte Papierformat, im Beispiel DIN A4, ausgewählt werden

Nun sind alle wichtigen und relevanten Einstellungen vorgenommen und der Druckertreiberdialog kann durch einen Klick auf „OK“ bestätigt und geschlossen werden. Um den Druckaufrag zu starten den Button „Drucken“ klicken.

 

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17 Gedanken zu „Drucken mit dem Epson Stylus Pro 3800

  1. Ralf Schlieper

    Hallo Jörg

    das ist mit eine der besten Beschreibungen des Druckprozesses, der mich schon oft an den Rand des Wahnsinns getrieben hat.

    Was mir hier nur noch fehlt ist die ebenso perfekte Beschreibung der Farb-Profil-Zuweisung VOR der Übergabe an die Druckfunktion – also bei Photoshop :
    A. mit welchem Farbprofil öffnet man Farbdateien (eci-rgb?)
    B. Mit welchem Profil öffnet man S/W-Dateien
    C. Zählen getonte S/W-Dateien als Farbe?

    Mit welchem Profil übergibt man von Lightroom an Photoshop (SW und Farbe)

    Wie konfiguriert man den PS-Proof richtig:
    Ansicht – Proof einrichten…

    Hören sich naiv an meine Fragen, aber ich muss gestehen, dass ich mit diesen Sachverhalten immer durcheinander komme.

    VG Ralf

    Antworten
    1. Joerg Artikelautor

      Hallo Ralf,

      vielen Dank für Deine positive Rückmeldung! Bezüglich Deiner Anregungen: Zum Thema Softproof habe ich vor einiger Zeit ebenfalls einen Workshop verfasst, Du findest ihn hier: http://www.jd-photography.de/soft-proof-in-photoshop-wichtiges-mittel-zur-vorschau-der-druckergebnisse/

      Bezüglich des Farbraums ist die Antwort leider nicht so einfach, da vieles davon abhängt, welche Hardware zur Verfügung steht. Ist der native Farbraum eines Druckers größer als sRGB und ist der Monitor im Stande einen größeren Farbraum darzustellen, so kann es sinnvoll sein, mit beispielsweise AdobeRGB zu arbeiten. Kann – weil ein Unterschied nur dann sichtbar wird, wenn die Farben des Bildes tatsächlich außerhalb von sRGB liegen. Ich behaupte seit Jahren: 95% aller Fotografen fahren am Besten, wenn sie durchgängig in sRGB arbeiten. Dieser Farbraum wird von vielen Geräten abgedeckt und er stellt den kleinsten gemeinsamen Nenner dar. Jeder größere Farbraum bedarf intensiver Einarbeitung und bringt nur dann besser Ergebnisse, wenn die Farben eines Bildes eben jenseits von sRGB liegen und für die Bearbeitung geeignete Hardware vorhanden ist – ein Arbeiten in AdobeRGB auf einem Monitor welcher lediglich sRGB darstellen kann gleicht einer Wanderung im Nebel).

      Um Deine Fragen anhand meines Workflows konkret zu beantworten: Mein Workflow findet ausschließlich in AdobeRGB statt. Das heißt: Sämtliche Bearbeitungsstufen werden ausschließlich in diesem Farbraum durchgeführt. Dabei ist es unerheblich ob es sich um eine Farbaufnahme oder ein S/W Bild handelt. Bei S/W Aufnahmen ist ein gutes Druckerprofil wichtig, hier empfehle ich entweder professionelle Dienstleister, ein eigenes Messgerät oder aber die Website von Eric Chan (http://people.csail.mit.edu/ericchan/), welcher sehr viele qualiatativ hochwertige Profile hierfür kostenlos zur Verfügung stellt. Die Profile wählst Du anschließend unter „Druckerprofil“ im „Drucken“ Dialog.

      Deine Fragen sind übrigens keinesfalls naiv, Farbmanagement und Fine Art Printing sind leider, so muss man dass sagen, alles andere als trivial und seitens der Fotoindutrie immer noch nicht so gelöst, dass sie selbsterklärend wären.

      Falls Du noch weitere Fragen hast kannst Du Dich jederzeit gerne melden.

      Viele Grüße,
      Jörg

      Antworten
  2. Ralf Schlieper

    Hallo Jörg!
    Superpräzise Antwort! Damit komme ich weiter. Ich habe nämlich kürzlich meinen seit 3 Jahren arbeitslos rumstehenden Epson Stylus Pro 3800 wiederbelebt und bin da bei der Suche auf deine sehr detailliert aufbereiteten Infos gestoßen; wenn die Beschreibungen mit Screens nämlich nicht so detailliert wie bei dir sind, produziert man immer wieder teuren Fotomüll… – abgesehen von den Problemen mit verstopften Düsen, überteuerter Tinte etc…. Da helfen einem solche präzisen Anleitungen wirklich weiter und ich werde deine Seite auch auf meinem Blog verlinken! In FB habe ich sie schon verlinkt…

    Antworten
    1. Joerg Artikelautor

      Hallo Ralf,

      ich freue mich sehr, dass ich Dir helfen konnte! Deine Feststellungen zum Thema Bebilderung kann ich nur teilen – Bilder sagen mehr als tausend Worte und geben eine ideale Hilfestellung gerade bei technischen Themen.

      Viele Grüße,
      Jörg

      Antworten
  3. Ralf Schlieper

    Was ich noch nicht verstehe. Wenn ich ein leicht getontes S/W-Bild drucke und im PS-Druckermenü das passende ICC-Profil wähle (z.B. eines von Epson für Mattes Papier) – (wo ich dann einstelle ‚Farbmanagement durch PS und Perzeptiv); jetzt muss ich noch im Druckertreiber das Papier einstellen UND kann wählen zwischen
    A. Farbe (wo ich dann einstelle ‚Farbe Modus AUS – KEINE Farbkorrektur) und ‚
    B. ‚OPtimiertes S/W-Foto, wo ich nicht weiß was ich wählen soll ‚Automatisch und dann die Tonung‘ oder Benutzerdefiniert

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    1. Joerg Artikelautor

      Wenn das Bild bereits in Photoshop getont wurde brauchst Du keine Tonung im Druckertreiber einstellen, dies wäre absolut kontraproduktiv, da das Ergebnis somit unvorhersehbar werden würde. Mit den Standard-Profilen wählst Du unbedingt „Aus – Keine Farbkorrektur“. Hast Du hingegen ein Profil für den ABW Modus (z. B. die von mir genannten von Eric Chan) kannst Du den ABW Modus wählen und anschließend die Einstellungen vornehmen, die Eric auf seiner Seite hierfür empfiehlt. Die ABW Profile liefern bei S/W Aufnahmen gemäß meiner Erfahrung die bestmöglichen Ergebnisse – ich verwende deshalb ausschließlich diese für Fine Art Prints in S/W.

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  4. Michael

    Schafft man es mit Capture One Pro 9 auf einen Epson Pro 3880 Bilder mit einem Format von 30×45 auszudrucken? Ich schaffe es nicht, da ich immer einen linken bzw. rechten Rand von ca 2 cm habe.
    Habe es schon mit allen möglichen Einstellungen probiert.

    Antworten
    1. Joerg Artikelautor

      Hallo Michael,

      aus Capture One heraus habe ich noch nie direkt gedruckt, weshalb ich Dir da leider nicht weiterhelfen kann. Testweise würde ich aber empfehlen, in Capture Ones Druckdialog die Ränder auf 0 zu setzen und im Druckertreiber Randlos zu aktivieren. Eine weitere Option die mir einfällt ist „Zoomen um auszufüllen“.

      Viele Grüße,
      Jörg

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  5. Thomas Herren

    Ich habe seit kurzem einen Epson SureColor 600 und würde für Bilder, die Anschauungsmaterial sind (mache z.Zt. mit Kollegen eine autodidaktische Fotoausbildung) lieber direkt aus Lightroom 5 drucken auf A4-Blätter statt über Photoshop zu gehen (CS5 in meinem Fall). Leider bekomme ich auf den Ausdrucken keine gleichmässigen Ränder hin. Im Druckdialog kann die native Auflösung des Druckers (360 dpi) gewählt und können die Ränder mit Schiebern eingestellt werden.

    Was muss ich da beachten?

    Antworten
    1. Joerg Artikelautor

      Das beschriebene Verhalten kann ich bei mir nicht reproduzieren. Ich würde zunächst sämtliche Einstellungen in LR direkt sowie im Druckertreiber testen. Um ein Problem in LR ausschließen zu können würde ich zudem vorschlagen, den Druck testhalber mit einer anderen Software wie zum Beispiel Photoshop auszugeben um zu testen, ob das Problem dort auch auftritt.

      Antworten
      1. Thomas Herren

        Habe in der Zwischenzeit immer über CS5 ausgedruckt. Um tatsächlich unten und oben gleich grosse Ränder zu erhalten, muss ich „Bild zentrieren“ abwählen und je nach Papiergrösse den oberen Rand um 0.5 – 1.5mm (bei A3+-Papier) verkleinern. Bei „Bild zentrieren“ haben Ausdrucke im Querformat oben immer einen grösseren Rand als unten während der Rand links und rechts gleich gross ist. Warum ist das so?
        Zudem kriege ich Ausdrucke auf Papier 4 x 6 Zoll (10.2 x 15.2cm) nicht ohne Rand hin, obwohl in CS5 die Bildgrösse grösser als das Papierformat wähle und auch eine Warnung erscheint, wonach das Bild grösser als der Druckbereich sei?
        Ich habe einen Epson SureColor P-600

        Antworten
  6. Gert König

    Hallo Joerg,
    erst einmal herzlichen Dank für Deine Mühe und Deine Geduld!

    Mir machen zwei Dinge Schwierigkeiten, die in Zusammenhang stehen könnten und auf die ich keine abschließende Antwort / Lösung finde:
    1. Bei der Papiersimulation erhalte ich den üblichen Grauschleier, der Druck entspricht diesem Bild – zynisch: der Proof funktioniert. Mit selektiver Farbkorrektur (schwarz und grau) in CS6 kann ich dem Schleier entgegenwirken, ihn aber nicht ganz beseitigen.
    2. Ich finde nirgendwo, auch nicht beim Papierhersteller, eine Anweisung über die Einstellung der Walzen. Hier gibt es im Druckertreiber z.B. „normal“, „breit“, breiter“ usw. Das Papier habe ich sogar schon mit einer digitalen Schieblehre gemessen und die Dicke im Treiber eingetragen. Sicher hat der Walzenabstand auch etwas mit der Druckqualität zu tun.
    Meine Konfiguration ist Eizo 277 BK, natürlich kalibriert mit ColorNavigator, Epson 3800 (Originaltinten), MOAB Papier mit ICC Profil und Papiersorte gemäß Hersteller eingestellt im Treiber. Mit dem „alten“ Eizo 222W, i-display und ColorNavigator sah es genauso aus.

    Wie gehst Du mit dem Proofing um und wie stellst Du die Parameter ein?
    Danke und viele Grüße
    Gert

    Antworten
    1. Joerg Artikelautor

      Hallo Gert,

      erst einmal vielen Dank für Deine positiven Worte und Deinen Kommentar hier auf meinem Blog.

      Zu 1. Mit welchem Farbprofil arbeitest Du? sRGB oder AdobeRGB? Ein leichter Grauschleier ist vollkommen normal und nicht zu vermeiden, dies ist darauf zurückzuführen, dass Papier im Gegensatz zum Monitor nicht beleuchtet ist und deswegen flauer aussieht sowie an einem etwaigen Verlust an Farben durch die Ausgabe auf den Drucker. Die Abweichung ist bei mir jedoch äußerst gering. Hast Du in Photoshop definiert, dass das Druckerprofil für die Ausgabe verwendet werden soll?

      Zu 2. Die von Dir angesprochenen Einstellungen hinsichtlich des Walzenabstands habe ich nicht verändert, sie sind also gänzlich auf Voreinstellung. Mir ist nicht bekannt, dass eine Modifizierung entscheidenden Einfluss auf die Printqualität hat, sodass ich mich damit bislang nicht beschäftigt habe.

      Viele Grüße,
      Jörg

      Antworten
  7. Gert König

    Hallo Jörg,
    danke für die schnelle Antwort! Ich arbeite in PS mit AdobeRGB und für den SoftProof verwende ich das ICC des Herstellers, abhängig vom Drucker.
    Adobe übertreibt es ja gerne mit der Papiersimulation, aber irgendwie ist der Wurm drin. Zumal ich die Drucke mit einem Just Normlichtkasten prüfe und da entspricht es (leider) dem Softproof. Komischerweise ist der Grauschleier viel geringer, wenn ich in LR6 (das ja intern mit ProPhoto arbeitet) mit ICC Profil drucke. Da entspricht der Druck ebenfalls dem Softproof in LR, der Schleier ist aber wesentlich geringer sichtbar.
    Den Tipp mit dem Walzenabstand habe ich von einem Druckerlieferanten bekommen.
    Viele Grüße
    Gert

    Antworten
    1. Joerg Artikelautor

      Hallo Gert,
      wenn das Problem schon mit einem anderen Setup bestand, hast Du eventuell schon daran gedacht, Dir für Deine bevorzugten Papiere individuelle Profile erstellen zu lassen? Ich arbeite nicht mit Moab Papier, sondern hauptsächlich mit Ilford, deren Profile recht gut sind. Eventuell liefert Moab einfach weniger gute Profile und die Abweichung lässt sich damit erklären.
      Viele Grüße,
      Jörg

      Antworten
  8. Gert König

    Hallo Jörg,

    Du hast es getroffen! Meinen Epson 3800 habe ich gerade in Rente geschickt (der darf jetzt noch Zeichnungen drucken) und einen Canon iPF Pro-1000 angeschafft. Die ICC Profile für den Epson sind wohl schon sehr alt. Mit den ICCs von MOAB für den Canon funktioniert es.
    Den minimalen Grauschleier bekomme ich weg durch die „selektive Farbkorrektur“ in CS/CC indem ich schwarz und grau etwas hoch regele.
    Also, Du hattest den richtigen Riecher, danke Dir und viel Erfolg,
    viele Grüße
    Gert

    Antworten

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